Fragen und Antworten rund um das Thema Kanaltechnik

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Seit dem 17.Oktober 2013 gilt die Verordnung zur Selbstüberwachung von Abwasseranlagen – Selbstüberwachungsverordnung Abwasser – SüwVO Abw. Die Verordnung können Sie bequem als PDF herunterladen.

Eine pauschale Aussage ist so nicht zu treffen, da wir überall unterschiedliche Verhältnisse, wie Zustand und Länge der Leitungen antreffen. Wir berechnen die Inspektion nach der tatsächlichen Länge der Leitungen und nicht etwa danach, wie oft die Kamera hin und her fährt. Die Kosten der Reparatur richten sich auch nach der Länge des reparierten Kanalabschnittes. Nach Abschluss der Arbeiten erhalten die Kunden eine Skizze zur Lage der Abwasserleitungen und ein Protokoll über die erfolgte Dichtheitsprüfung als ein Nachweis gegenüber der Baubehörde, dass Sie Ihren Pflichten gemäß der Landeswassergesetz §61a nachgekommen sind.

Wir sind ein Fachbetrieb für Abwassertechnik und Hausanschlüsse. Als Mitglied in Fachverbänden, wie „Güteschutz Kanalbau“ schreiben wir Qualität groß. Wir geben deshalb nicht, wie gesetzlich vorgeschrieben zwei, sondern fünf Jahre Garantie auf unsere Leistungen.

Gelegentlich kommt auch dieser Schadensfall vor. Unsere Mitarbeiter sind Spezialisten und prüfen, ob die Möglichkeit besteht, die Abwasserleitungen im Keller nicht im Boden, sondern unter der Decke zu verlegen. Dies ist meist kostengünstiger und erspart viel Schmutz und Arbeit im Haus.

Nicht unbedingt. Es kommt vor, dass die Zugänglichkeit der Leitungen nicht gegeben ist. Dann müssen kleine Öffnungen hergestellt werden, die nach Abschluss der Bauarbeiten wieder fachgerecht verschlossen werden.

Es gibt zwei grundsätzliche Möglichkeiten: Die Erneuerung der Leitung oder eine Reparatur. Dabei ist wichtig, ob die Leitung im Gebäude oder außerhalb liegt. Die Erfahrung zeigt aber, dass eine vollständige Auswechslung der Leitung recht selten vorkommt und die unterschiedlichen Verfahren zur Reparatur den gewünschten Erfolg, die Dichtheit, bringen.

Für Abwasserleitungen auf Privatgrundstücken ist der Immobilienbesitzer verantwortlich; er muss sie in Schuss halten, dazu verpflichtet ihn der Gesetzgeber. Über Hintergründe, technische Verfahren und Kosten der Prüfung von Leitungen auf Dichtheit informieren Torsten Lingnau und sein Team.

Das Landeswassergesetz NRW schreibt vor, dass Abwasserleitungen grundsätzlich dicht sein müssen. Wichtigste Voraussetzung für die Dichtheitsprüfung ist in jedem Fall, dass die Lage bekannt ist. Sehr oft hat der Grundstückseigentümer keine Kenntnis darüber, wo welche Leitungen liegen. Als positiver Nebeneffekt der Prüfung durch ein anerkanntes Fachunternehmen erhält er einen detaillierten Plan seiner Abwasserleitungen. Zudem deckt die Prüfung eventuelle Schäden in- und außerhalb von Gebäuden auf, die zu einem späteren Zeitpunkt zu Verstopfungen der Leitungen mit all ihren unangenehmen Nebeneffekten führen können. Somit ist die Dichtheitsprüfung eine präventive Maßnahme, die Schlimmes und Kostspieliges verhindert.

Grundsätzlich sollten alle Leitungen für Schmutzwasser innerhalb und außerhalb von Gebäuden geprüft werden. Besonders wichtig sind dabei auch Leitungen unter der Kellersohle, da es in der Folge von Undichtigkeiten dort oft zu baulichen und hygienischen Problemen kommt.“

Hier gibt es mehrere Lösungswege, die ohne Erdarbeiten auskommen. Beim Liner-Verfahren wird ein Schlauch aus Glasfaser- oder Textilgewebe, der mit einem Kunstharz getränkt ist, in den defekten Kanal eingezogen. Das Material härtet aus und dichtet die schadhaften Stellen ab. Beim Flutungsverfahren werden zwei verschiedene Flüssigkeiten nacheinander in die Leitungen gepumpt. Diese dringen in die Undichtigkeiten ein, bilden eine Verbindung und beseitigen die Undichtigkeiten. Das umgebende Erdreich wird verfestigt und stabilisiert die Kanäle. Im Kanalinneren entsteht also bei beiden Verfahren eine neue dichte Innenhaut.

Fragen Sie die Anbieter von Sanierungsleistungen nach den Verfahren, die sie beherrschen und in Ihrem konkreten Fall einsetzen wollen. Lassen Sie sich die jeweiligen Kostenangebote vorlegen. Fragen Sie nach der Qualifikation und der Erfahrung der Unternehmen. Vergleichen Sie ggf. unterschiedliche Anbieter aber dabei nicht Äpfel mit Birnen. Auch hier gilt Geiz ist nicht geil, denn wer billig kauft, kauft zweimal. Bei weitere Fragen kontaktieren Sie die Fachleute Ihres Entwässerungsbetriebes. Objektiv beraten werden Sie in jedem Falle bei Unternehmen, die alle Verfahren, das heißt Reparatur und Erneuerung der Leitungen anbieten.

Zunächst wird der Kanal inspiziert oder das vorhandene Inspektionsergebnis als Vorbereitung der Arbeiten genutzt. Die Zugänglichkeit zu Schächten, Klappen und Einläufen innerhalb und außerhalb von Gebäuden muss hergestellt werden. Dann wird je nach Renovationsverfahren das neue Material in die Rohrleitung eingebracht.

Bei der Renovation der Leitungen arbeiten wir vom Gebäude aus in Richtung Haupt- oder Anschlusskanal. Da es sich um grabenlose Verfahren handelt, bleibt die Oberfläche, z.B. Einfahrt und Vorgarten, unversehrt.“

Leider nicht, denn die neue Innenhaut des Kanals muss in einen sauberen Kanal eingebaut werden. Dies sichert die erforderliche Qualität der Renovation. Aber bereits nach wenigen Stunden ist die Abwasseranlage wieder uneingeschränkt nutzbar.