GFK-Inliner nahtlos / UV-Inliner

Bei Rohrleitungen mittlerer und größerer Nennweiten (bis DN 1200) setzen wir für Rund-, Ei- oder Sonderprofile nahtlose Schläuche aus mit Kunstharzen getränktem Glasfasergewebe von renommierten Anbietern ein.

Grabungslose Sanierung
Kurze Bauzeiten und schnelle Inbetriebnahme des Kanals, dadurch nur geringfügige, kurzzeitige Beeinträchtigung der Anwohner
Einbaulängen bis 200 m am Stück • Hohe statische Tragfähigkeit bei geringen Wand- stärken (Berechnung nach ATV M 127 Teil 2)
Hohe Dehnfähigkeit
– Dimensionswechsel in der Haltung möglich
– Perfektes Anlegen an das Altrohr
– Nach Aushärten Zuläufe sichtbar
– Minimaler Schrumpf nach Aushärtung
Modifikationsmöglichkeiten des Harzes – nach Abwasserqualität
Für Industrieleitungen geeignet

 

UV-Inliner

Das Schlauchlining-Verfahren

Die UV-Inliner bestehen aus harzgetränkten Glasfaser- und/oder Polyesterbahnen zwischen zwei wasser- und styroldichten Folienschläuchen. Sie werden verlegefertig zum Einsatzort geliefert, sind aber auch mehrere Monate lagerfähig.

Nach einer gründlichen Reinigung wird mittels einer Winde zunächst die Gleitfolie und dann der konfektionierte UV-Inliner in das zu sanierende Rohr eingezogen. Dieses Verfahren wird auch als „Einzugsverfahren“ oder „winched in place (WIP)“ bezeichnet. Die beiden Enden werden mit Packern verschlossen, der Schlauch mit ca. 0,5 bar Druckluft „aufgeblasen” und an die Rohrwand gepresst. Dabei verhindert die Außenfolie des UV-Inliners eine Kontamination von Erdreich und Grundwasser sowie das Eindringen von Harz in die Zuläufe. Der UV-Inliner passt sich nun allen Veränderungen im Querschnitt und im Profil formschlüssig an. Nach vollständiger Ausdehnung des UV-Inliners wird eine spezielle UV-Lichtquelle durch einen Packer in den Liner eingezogen.

Druckluft als Medium bietet unter anderem den Vorteil, dass der noch nicht ausgehärtete UV-Inliner während des Einziehens der Lichtquelle mit Hilfe einer Spezialkamera kontrolliert werden kann. Anschließend wird die Lichtquelle gezündet und mit einer definierten Geschwindigkeit durch den UV-Inliner gezogen und durch das UV-Licht härtet das harzgetränkte Gewebe aus; danach wird die innere Schutzfolie entfernt. Bei abgedichteten Schlauchenden verläuft die Aushärtung emissionsfrei. So entsteht umweltgerecht und innerhalb kürzester Zeit eine neues Rohr im Altrohr, eine stabile Innenauskleidung für alle gängigen Rohrmaterialien inklusive gemauerter Kanäle. Der geringe Querschnittsverlust wird durch die glatte und abrasionsfeste Innenoberfläche des UV-Inliner funktional weitgehend ausgeglichen.

Die Aushärtegeschwindigkeiten variieren je nach Durchmesser und Wanddicke des UV-Inliners. Es ist möglich bis zu vier Linerabschnitte an einem Tag mit einer Kolonne auszuhärten.

Zuläufe sind nach der Aushärtung leicht auffindbar, denn sie zeichnen sich im UV-Inliner aufgrund seiner hohen Dehneigenschaften optisch sehr gut ab. Sie werden nach marktüblichen Verfahren wieder aufgefräst.

Die UV-Inliner werden „endlos” gefertigt und können auch über längere Strecken „am Stück” verlegt werden.
Flashanimation

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